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Forschungsautorität

Jede Aussage, gestützt durch
dokumentierte Evidenz

Das Bacillus-F-Forschungskorpus: Stammentdeckung, Genomhinterlegung, die internationale Patentfamilie, Comet-Assay-Daten und die Patentdokumente — hier offen veröffentlicht.

Entdeckung & der Stamm

2009 lieferten am Mammoth Mountain in Jakutien gebohrte Permafrostkerne ein Bakterium, das nach geschätzten drei Millionen Jahren Dormanz in Kultur wieder erwachte. Der Stamm — informell Bacillus F genannt — wurde Gegenstand eines Forschungsprogramms über Mikrobiologie, Genomik und Gerontologie.

Interessant ist nicht das Alter selbst, sondern der Mechanismus: So lange zu überleben erfordert außergewöhnliche Abwehr gegen oxidative Schäden — genau die Maschinerie, die unsere postbiotische Formulierung liefern soll. Die erzählte Version lesen Sie auf der Story-Seite.

Prof. Anatoli Brouchkov
Prof. Anatoli Brouchkov
Leiter der Geokryologie, Moskauer Staatsuniversität — leitete das Bacillus-F-Forschungsprogramm
Seine Geschichte →
Man datiert nicht den Organismus — man datiert sein Gefängnis. Die Permafrostschichten am Mammoth Mountain sind stratifiziertes Sediment, dessen Alter mit paläomagnetischen und biostratigraphischen Methoden bestimmt wird; ein in einer Schicht eingeschlossenes Bakterium kann nicht jünger sein als die Schicht selbst. Kritiker weisen zu Recht auf Kontaminationsrisiken beim Bohren hin — deshalb wurden die Kerne aus ihrem sterilen Inneren beprobt und die Isolation repliziert. Das robuste, sequenzierte Genom des Stamms passt zu langer Dormanz, nicht zu einem modernen Kontaminanten.

Genom & Patente

Das Genom wurde sequenziert und hinterlegt; der Stamm und seine Anwendungen sind durch eine internationale Patentfamilie geschützt. Jeder Eintrag unten verlinkt auf das offizielle Register.

WO2012060729Bacillus-sp.-Stamm und AnwendungenInternational (WIPO)RU + EPNationale Phasen-Anmeldungen2 PatenteUS + JP + CNNationale Phasen-Anmeldungen3 PatenteGenomhinterlegungSequenziertes Genom, öffentliche Repository-ZugangsnummerReferenz

Comet-Assay-Evidenz

Einzelzell-Gelelektrophorese — der Comet-Assay — macht DNA-Fragmentierung direkt sichtbar: Beschädigte DNA strömt wie ein Kometenschweif aus dem Zellkern. Ziehen Sie den Regler, um unbehandelte Zellen mit Zellen zu vergleichen, die in vitro dem Bacillus-F-Postbiotikum ausgesetzt wurden.

Comet assay fluorescence microscopy — untreated cells with DNA fragmentation tails
Comet assay fluorescence microscopy — treated cells with intact nuclei
Untreated
+ Bacillus F

Patentdokumente

Die veröffentlichten Patent-Scans. Klicken Sie auf ein Dokument, um den Scan in voller Auflösung zu öffnen.

Patent WO2012060729
Patent WO2012060729
Patentfamilien-Scan
Patentfamilien-Scan
Zellen werden auf einem Objektträger in Agarose eingebettet, lysiert, sodass nur ihre DNA bleibt, und dann einem elektrischen Feld ausgesetzt. Intakte DNA ist zu groß, um sich zu bewegen; fragmentierte DNA wandert zur Anode und bildet den „Kometenschweif". Länge und Intensität des Schweifs quantifizieren den DNA-Schaden pro Zelle. In den Referenzexperimenten zeigten Zellen unter oxidativem Stress dramatisch kürzere Schweife, wenn sie mit dem Bacillus-F-Postbiotikum vorbehandelt waren — das Vorher/Nachher, das Sie oben ziehen können.

Mikroskopie & Renderings

Elektronenmikroskopische Aufnahmen des Stamms und die daraus abgeleiteten 3D-Renderings.

Mikroskopaufnahme des Bacillus-F-Stamms
3D-Rendering von Bacillus-F-Bakterien
Bacillus-F-Kulturaufnahmen

Fragen zur Evidenz

Die internationale Anmeldung ist WO2012060729 („Bacillus sp. Stamm und Anwendungen“), eingereicht über die WIPO, mit nationalen Phasen in RU, EP, US, JP und CN — insgesamt fünf nationale Patente. Jeder Eintrag ist im Abschnitt „Genom & Patente“ dieser Seite mit seiner Registerreferenz aufgeführt.

Nicht der Organismus wird datiert, sondern die Permafrostschicht, die ihn eingeschlossen hat. Die Sedimentschichten am Mammutberg (Jakutien) werden paläomagnetisch und biostratigraphisch datiert; ein Bakterium aus dem sterilen Inneren eines Bohrkerns kann nicht jünger sein als seine Schicht. Daraus folgt die Schätzung von rund drei Millionen Jahren.

Die Einzelzell-Gelelektrophorese misst die DNA-Fragmentierung pro Zelle. Zellen werden in Agarose lysiert und einem elektrischen Feld ausgesetzt: intakte DNA ist zu groß zum Wandern, fragmentierte DNA wandert zur Anode und bildet den sichtbaren „Kometenschweif“. Länge und Intensität des Schweifs quantifizieren den Schaden.

Der Patentscan WO2012060729 und der Scan der nationalen Patentfamilie, neben der Comet-Assay-Bildgebung. Jedes öffnet in voller Auflösung — nichts wird anstelle des Scans zusammengefasst.

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